Der Zusammenhang von Resilienz und protektiven Faktoren mit der Berufswahl von Schülern mit dem Förderschwerpunkt Lernen

So konnte in dieser Untersuchung ein positiv linearer Zusammenhang zwischen Resilienz, protektiven Faktoren und der Selbsteinschätzung zur Berufswahl der Jugendlichen gemessen werden. Dabei hat die Resilienz einen großen Effekt und die protektiven Faktoren einen geringen Effekt bei der Änderung der Selbsteinschätzung zur Berufswahl. Der Zusammenhang von Resilienz und protektiven Faktoren mit der Betroffenheit und dem Umgang mit Absagen konnte nicht signifikant gemessen werden, da nur wenige Jugendliche schriftliche Bewerbungen verschickten und daher auch nur wenige schriftliche Absagen bekamen. Des Weiteren wurden die gewünschten Rahmenbedingungen und die Hindernisse für den zukünftigen Beruf bei den Jugendlichen untersucht. Die am meist genannten Rahmenbedingungen waren „Spaß haben“, „mit Kollegen verstehen“ und „gesichertes Einkommen“. Als Hindernisse wurden am häufigsten „kein oder falscher Schulabschluss“ und „Angst vor Absagen“ genannt.

Diese Arbeit wurde 2008 als Magisterarbeit verfasst. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. U. Heimlich und Dr. H. Lutz von der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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